Projekttag Soziale Ungleichheit

 

Projekttag "Soziale Ungleichheit"
Das Thema soziale Ungleichheit ist insbesondere durch Schlagworte wie Armut, Abwanderung, schlechte Bezahlung, Arbeitslosigkeit und zu wenig gute Lehrstellen alltäglich. Viele junge Menschen sind durch ihre soziale Lage verunsichert. In vielen Landesteilen gibt es Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und Abwanderung. Diese Situation wird durch die immer wieder kehrenden Wirtschaftskrisen noch verstärkt. Die dennoch bestehenden Gestaltungs- und Partizipationsmöglichkeiten werden nicht oder nur unzureichend gesehen.
Diesem Zustand möchte Soziale Bildung durch das Projekt „Soziale Ungleichheit und demokratische Handlungsmöglichkeiten“ entgegenwirken. Das Tagesseminar weist auf Ursachen, Erscheinungsformen und deren Folgen hin. Dabei wird die Lebens- und Alltagswelt der Jugendlichen und jungen Erwachsenen didaktisch und methodischer Bezugspunkt des Workshops.
Die Teilnehmenden setzen sich im Workshop mit ihrer sozialen Lage auseinander und setzen diese mit den gesellschaftlichen Verhältnissen in Bezug. Des Weiteren werden Gestaltungs- und Partizipationsmöglichkeiten aufgezeigt und damit konstruktive Handlungsmöglichkeiten diskutiert, die es den jungen Menschen ermöglichen, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Gesellschaft einzubringen. Insbesondere werden Möglichkeiten und Grenzen von Selbstorganisation thematisiert. Ein geschichtlicher Rückblick hebt dabei soziale Errungenschaften hervor.
 
Das Projekt hat einen zeitlichen Umfang von 6 x 45min. und baut sich aus fünf miteinander verknüpften Modulen auf:
    * Eigene Erfahrungen der Schüler_innen mit sozialer Ungleichheit
    * Soziale Ungleichheit und deren Auswirkungen in der Bundesrepublik Deutschland
    * Individuelle und kollektive Handlungsmöglichkeiten
    * Geschichte der sozialen Bewegungen und ihre Rolle hinsichtlich Menschenrechten und Demokratisierung
    * Prinzipien der Selbstorganisation
Das ZIM (Ziele, Inhalte, Methoden) stellt den Ablauf dar.
 
Über Anmerkungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge würden wir uns freuen: bildung@soziale-bildung.org :-)

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