Workshop zum Thema Überwachung und Datenschutz

Seit der Entstehung des liberalen Rechtsstaates ist die Balance zwischen individueller Freiheit und staatlich garantierter Sicherheit Gegenstand gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Die erneute Beschwörung eines weltweiten Terrorismus seit 2001 führte zu einem offensichtlichen Ungleichgewicht. Ähnliche Einschnitte in Freiheitsrechte hätten vor wenigen Jahrzehnten noch breiten Unmut hervorgerufen. Heute spüren vor allem jene die Konsequenzen, die politisch aktiv und womöglich unbequem sind.
In der Workshopreihe "Ich habe doch nichts zu verbergen." zeigen wir die Entwicklung der vergangenen Jahre auf und schauen wohin sie führen kann. Wir setzen uns intensiv mit den Themen Überwachung, Datenschutz, Internetnutzung und Verschlüsselung auseinander. Mit anschaulichen Methoden erklären wir die Funktionsweise des Internets und des E-Mail-Verkehrs. Vor allem aber möchten wir auf Schutzmöglichkeiten hinweisen und an konkreten Beispielen vorstellen.
Das hier angebotene Material gilt als Einführung in die Überwachungs-Thematik. Ausgehend von den Grundrechten, die unsere Freiheit sichern, nehmen wir einen geschichtlichen Überblick vor, der den schleichenden Abbau dieser Freiheitsrechte aufzeigt.
Wir skizzieren einen Begriff von Überwachung, der uns die Dimension der Thematik erahnen lässt. Zugleich wird herausgearbeitet, an welchen Orten und mit welchen Mitteln wir persönliche Daten preisgeben und welche Gefahren dies birgt.
Wir erfahren die Funktionsweise des Internets und des E-Mailverkehrs auf anschauliche Art und Weise und lernen das Grundprinzip verschlüsselter Kommunikation kennen.
 

Lizenz: 
Creative-Commons-Lizenz
Format: 
Zeitumfang: 
Typ: 
Partner: